Nina Karmon, Violine

Nina Karmon kam als Tochter einer finnischen Cellistin und eines deutschen Geigers in Stuttgart zur Welt. Da sich ihr musikalisches Talent früh zeigte, begann sie im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel bei ihrer Mutter. Knapp siebenjährig wechselte sie zur Geige und wurde in den folgenden Jahren von ihrem Vater, dem damaligen Konzertmeister des Radiosinfonieorchesters Stuttgart, unterrichtet.

Nach Studien bei Silvia Markovici, Vladimir Landsman, Radu Bozgan und an der Hanns-Eisler-Musikhochschule bei Prof. Werner Scholz, schloss sie 1998 ihr Studium bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music in New York ab.
Konzerttourneen führten Nina Karmon durch Europa und Asien sowie nach Nord-und Südamerika in Konzertsäle wie z.B. Tonhalle Zürich, Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, Staatsoper München, Liederhalle Stuttgart, Harmonie Heilbronn, Atheneum Bukarest (Rumänien), Victoria Concert Hall (Singapur), Yokohama Minato Mirai Hall (Japan), Seoul Arts Center (Korea) u.a.

Besondere künstlerische Impulse erhielt sie durch die musikalische Zusammenarbeit mit Pinchas Zukerman und Zubin Mehta.

Sie konzertierte als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Orchester der Bayerischen Staatsoper München, dem Radiosinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Norwegischen Radioorchester Oslo, den Stuttgarter Philharmonikern, der Philharmonie „George Enescu“ Bukarest, dem Wiener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, der Manhattan Chamber Sinfonia, dem Korean Chamber Ensemble u.a.

2004 war sie Solistin beim großen "Klassik Open Air" der Nürnberger Symphoniker unter der Leitung von Bernhard Güller, dem 70 000 Zuhörer beiwohnten.

Darüber hinaus trat sie u.a. beim "Kuhmo Festival", „Iitti Festival“ und „Karjalohja Festival“ in Finnland, beim "Muskoka Lakes Festival" in Kanada, bei den „Ludwigsburger Schlossfestspielen“, beim "Oberstdorfer Musiksommer", beim „Hohenloher Kultursommer“ bei der „Mozartiade“ und bei den "Mosel Festwochen" auf.

Sie gab Recitals in Tokyo, New York, Philadelphia, Toronto, Ottawa, Holon und beim "Mainly Mozart Festival" in Florida.

Ihre Diskografie umfasst vier CD Einspielungen. Neben großen Werken der Kammermusikliteratur ist hier auch weniger Bekanntes wie z.B. die Sonate für Violine und Klavier des finnischen Komponisten Toivo Kuula und die "Groteske" für Geige und Klavier des im ersten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Komponisten Rudi Stefan zu finden, sowie das Horntrio des ungarischen Komponisten György Ligeti.

2008 rief sie das Festival „Musikalischer Salon“ auf Burg Schaubeck ins Leben, welches erneut vom 7.-9. Mai 2010 auf Burg Schaubeck, Steinheim-Kleinbottwar, stattfinden wird.

Neben Konzerten in Deutschland, wird Nina Karmon in dieser Saison auch in Finnland, Rumänien, Österreich, Spanien, der Schweiz und in Südostasien auftreten.

Nina Karmon spielt auf einer Violine von Petrus Guarnerius (Venedig) aus dem Jahre 1723.

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