ensemble chronophonie
2001 als ensemble phonophobie gegründet, will eine Alternative zum herkömmlichen, überkommenen Musikbetrieb sein. Es besteht aus Instrumentalisten in variabler Besetzung, schließt aber auch Komponisten als Mitglieder direkt in die Arbeit mit ein. Auf der Suche nach Begriffen, die unsere Arbeit annähernd beschreiben, haben wir festgestellt, dass es keinen kleinsten gemeinsamen Nenner gibt. Dennoch ein paar Stichworte, die nicht für alle Stücke gelten, aber eine Idee unserer Absicht vermitteln können: Uraufführungen auch nicht arrivierter KomponistInnen, enge Zusammenarbeit mit ihnen während des gesamten Kompositionsprozesses, Zusammenwirkung von Musik und anderen Kunstformen (Video, Schauspiel, Literatur...), Verlassen der "normalen" Konzertsäle. In bisherigen Konzerte wurde versucht, auch die Aktualität älterer Stücke (1960er, 1970er Jahre) erfahrbar zu machen.
ensemble chronophonie hat im Juni 2003 einen Gastkurs in der Musikhochschule Stuttgart gegeben und eine CD mit Kammermusik von Erhard Karkoschka (Carus Verlag, Stuttgart) aufgenommen, die im Herbst erscheint.
Das Thema der Saison 2003/04 ist die Beziehung von Musik und Kunst. Kompositionsaufträge zu verschiedenen Aspekten dieses Themas wurden an Jennifer Walshe, Alberto C. Bernal, James Saunders, Thomas Wenk, Peter Edwards und Catherine Milliken vergeben.
2004 wurde ensemble chronophonie mit einem Förderpreis der Ernst-von-Siemens Stiftung und einem Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet. ensemble chronophonie ist ensemble-in-residence des "International Competition for Composers", Seoul 2005.
Informationen über ensemble chronophonie und die einzelnen Mitglieder
Manuel Nawri Dirigent
Bettina Crimmins Oboe, Englischhorn,
Óscar Garrido de la Rosa Fagott, Komponist
Victoria Tafferner Horn
Andrea Nagy Klarinetten
Stephen Altoft Trompeten
Lee Ferguson Schlagzeug
unter:
www.chronophonie.de