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Felix Romankiewicz
Felix Romankiewicz, geboren 1972, bekam verhältnismäßig spät seinen ersten Klavierunterricht - im Alter von 10 Jahren. Bald war jedoch klar: das Klavier ist sein Instrument! Nach dem Unterricht bei Karl-Wilhelm Berger und mehreren Preisen bei „Jugend musiziert“ und „Jugend komponiert“ begann er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Felix Gottlieb, das er später bei Prof. Wolfgang Bloser weiterführte und 2001 (mit Auszeichnung für seinen Klavierabend) mit dem Solistenexamen abschloss. Es folgte ein weiteres Studienjahr in der Meisterklasse bei einer der berühmtesten Klavierpädagoginnen Frankreichs: Prof. Thérèse Dussaut, in Paris und Toulouse. Weiter Anregungen erhielt er in Meisterkursen von Christine Paraschos (Paris) und Rudolf Jansen (Amsterdam). Ein wichtiger Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit Felix Romankiewiczs ist seit über zehn Jahren die Liedinterpretation. So gab er Konzerte unter anderem mit den Sängerinnen und Sängern Bruce Abel, Falko Hönisch, Konrad Jarnot, Angelika Luz, Wiebke Renner, Anita Watson, Sarah Wegener, Dominik Wörner, Teru Yoshihara, Attila Yun. Seit 2004 bildet er ein festes Liedduo mit Falko Hönisch. Auch mit Sarah Wegener, die bereits zahlreiche seiner Werke mit ihm uraufgeführt hat, konzertiert er regelmäßig. Eine Zusammenarbeit ganz besonderer Art verbindet ihn mit Teru Yoshihara: 2002 riefen beide den „Deutsch-Japanischen Dialog“ ins Leben, der zu zahlreichen Konzerten in vielen Städten Deutschlands und Japans geführt hat. Ziel dieses Dialogs ist es, bekannteren und unbekannteren Werken des deutschen Repertoires japanische Kompositionen gegenüberzustellen und einen Dialog der Kulturen anzuregen. Aber auch als Kammermusiker und Solist ist Felix Romankiewicz immer wieder zu hören. Mit breitgefächertem Repertoire von Monteverdi bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke war er außer in Deutschland in Frankreich, Japan, Österreich und der Schweiz zu hören, unter anderem bei den Festivals Academie provençale des Amies de Stuttgart, Burg Schaubeck, Hermann-Haake-Stiftung Stuttgart und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Einen weiteren Schwerpunkt seiner musikalischen Tätigkeit bildet die Komposition: Werke entstanden u.a. für den Deutsch-Japanischen Dialog, für Cultura orientale e occidentale nella musica contemporana und das Junge Musiktheater Esslingen (Die Kinder- und Jugendoper „Teufels-Werk“, Text von Dietlind Rohm). Die rege Zusammenarbeit mit Sängern führte 2003 zu einem Lehrauftrag an der Opernabteilung der Stuttgarter Musikhochschule, der ihm unschätzbare Erfahrungen einbrachte, den er aber inzwischen auf eigenen Wunsch aufgegeben hat, um sich intensiver der eigenen Arbeit am Klavier zu widmen, aber auch um ein anderes Anliegen ausgiebiger verfolgen zu können: der Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. 2005 hat Felix Romankiewicz die Konzertreihe „Montags-Musik im Muse-O“ (www.muse-o.de) ins Leben gerufen, deren Leiter er seither ist. ![]() |
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