Falko Hönisch
Bariton

Falko Hönisch wird in der Spielzeit 2011/2012 am Theater an der Wien in der Uraufführung der Oper „Gogol“ der Komponistin Lera Auerbach in der Doppelrolle des Staatsanwaltes und Verteidigers in einer Inszenierung von Christine Mielitz debütieren. Die Nationale Reisopera in Enschede engagierte ihn zur Mitwirkung an der ersten szenischen Umsetzung der Johannes Passion von J. S. Bach in den Niederlanden in der Regie von Dale Duesing.
Falko Hönisch war bereits als lyrischer Bariton festes Ensemblemitglied verschiedener Staatstheater in Deutschland, wo er bereits wichtigen Fachpartien wie Graf Almaviva, Papageno, Sprecher, Gabriel von Eisenstein, Graf Eberbach und Wolfram von Eschenbach gesungen hat. In letzterer debütierte er erst zuletzt in Italien am Teatro „Giuseppe Verdi“ in Triest als Wolfram von Eschenbach in Wagners Oper „Tannhäuser.“
Im Juli 2010 sang er den Hans Castorp, die Hauptpartie der Uraufführung Gregory Vajdas Oper „Zauberberg“ im Rahmen des Young Artists Music Festival Davos in der Schweiz.
Unter Dirigenten wie Frieder Bernius, Gregor Bühl, John Fiore, Siegfried Köhler, Cornelius Meister, Roberto Paternostro und Helmuth Rilling sang er bereits mit dem Runfunkorchester München, den Düsseldorfer und den Bochumer Symphonikern, dem Staatsorchester Kassel, der Badischen Staatskapelle, mit „Het Brabankts Orkest“, dem Aalborg Symfoniorkester, dem „Limburg Sinfonie Orkest“, der „Sinfonietta Köln“, dem „Bach Collegium Stuttgart“ u.a. neben Opern auch Werke wie den Bachschen Passion, Haydns „Schöpfung“ und Brahms’ „Deutsches Requiem“
Kürzlich wurde er sowohl als Preisträger des Lauritz Melchior-Wettbewerbes für Wagnerstimmen in Aalborg, Dänemark, als auch des Mendelssohn-Wettbewerbes 2010 der Mendelssohn-Gesellschaft Frankfurt ausgezeichnet.
Zuvor gewann er beim 6. Internationalen Wettbewerb für Wagnerstimmen als Finalist den Publikumspreis und wurde zuvor beim 58. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München neben dem dritten Preis (der erste wurde nicht vergeben) mit drei weiteren Preisen ausgezeichnet (Publikumspreis, Auszeichnung für die Aufführung des Auftragswerkes und der Stiftungspreis der Werner und Charlotte Hamel-Stiftung für eine herausragende Leistung im Finale). Im Februar 2009 gewann er den ersten Preis des Richard Strauss-Wettbewerbes und wurde im Juni 2009 im Rahmen des Richard Strauss-Festivals mit der Richard Strauss-Medaille ausgezeichnet.
Neben weiteren Preisen, u. a. beim 45. International Vocal Competition in s´-Hertogenbosch, beim Johannes Brahms-Wettbewerb 2008, beim Robert Schumann-Wettbewerb 2008 und beim Anneliese Rotenberger-Wettbewerb 2007, erhielt er Stipendien des Richard Wagner-Verbands, ein „Stipendium des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung junger Künster“ sowie des Deutschen Musikrats.
Er studierte in der Solistenklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Gesang bei Frau Prof. Julia Hamari und Liedgestaltung bei Prof. Konrad Richter. Er debütierte bereits zu Studienzeiten in der Titelpartie von Mozarts „Don Giovanni“ am „Wilhelma-Theater“ in Stuttgart. Zuvor erhielt er eine breite musikalische Ausbildung an den Hochschulen in Karlsruhe und Lübeck, wo er neben Gesang bei Prof. Roland Hermann und Prof. Franz-Josef Einhaus, noch Dirigieren und Klavier in der Klasse von Frau Prof. Kaya Han studierte.
In verschiedenen Meisterkursen bei Gundula Janowitz, Brigitte Fassbaender, Catarina Ligendza, Edith Wiens, Francisco Araiza, Helmut Deutsch, Julius Drake, Tom Krause, Malcolm Martineau, Rudolf Piernay, Wolfgang Schöne, Charles Spencer, Bernd Weikl und vielen anderen namhaften Künstlern erhält er wichtige Impulse.

Weitere Informationen, Video- und Audiobeispiele können Sie auf
www.falkohoenisch.de finden.

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