Barbara Havár
Sopran
Barbara Havár studierte zunächst Querflöte bei Prof. Karl-Friedrich Mess und danach Gesang an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Carl Davis, wo sie ihr Konzertexamen mit Bestnote abschloss.
Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Mirella Freni.
Als Konzertsängerin trat sie bereits in Deutschland, Italien, Schweiz, Österreich und Ungarn auf, wo sie u.a. mit Dirigenten wie Gustav Kuhn und William Lacey zusammenarbeitete.
Ausserdem tritt sie regelmäßig mit der Mailänder Kantorei unter Ruben Jais, dem Bachchor Tübingen, der Stuttgarter Kantorei unter Kay Johannsen, dem Oratorienchor und Figuralchor Stuttgart auf und gab ihr Debüt 2005 bei den Luzerner Mozarttagen.
Ihr bereits gesungenes Repertoire reicht dabei von J. S. Bachs Matthäus-Passion, Johannes-Passion, Weihnachtsoratorium, Solokantate für Sopran BWV 51 "Jauchzet Gott" sowie zahlreichen anderen Kantaten, G. F. Händels Messias, Samson, Solomon und Brockes-Passion, Gloria von A. Vivaldi, Jahreszeiten und Schöpfung von J. Haydn bis hin zu Mendelssohns Elias, Hymne und Ave Maris Stella, A. Bruckners Messe in d-moll und dem Requiem von G. Fauré.
Am Theater Bonn gastierte sie in der Hauptrolle als Clarisse/Mildred in der Oper „Fahrenheit 451“ von Brenton Broadstock nach dem Roman von Ray Bradbury. Das Bühnenbild und die Kostüme dazu entwarf Markus Lüpertz.
Unter der Leitung von Andreas Spering sang sie die Partie der Laodice in G. F. Händels Oper „Siroe“ in der Regie von Sebastian Hirn beim Festival „Oper der Zeit“ in Österreich.
Im Wilhelmatheater Stuttgart interpretierte sie die Partie der Celia in "Lucio Silla" von W. A. Mozart unter Leitung von GMD Peter Kuhn.
Als Hyazinthus in W. A. Mozarts "Apollo et Hyazinthus" war sie an der Tübinger Kammeroper unter Leitung von Markus Kosel zu hören.
Liederabende u.a. im Ludwigsburger Schloss und die Interpretation Neuer Musik (Wolfgang Rihm, K. M. Komma, Vivienne Olive) gehören ebenfalls zu ihrem künstlerischen Wirken, wie auch Rundfunkaufnahmen für den SWR und ORF.