Alice Therese Böhm

geboren in Stuttgart, begann 1994 mit 16 Jahren die ersten Marionetten zu bauen und zu spielen. Sie belegte zahlreiche Workshops, unter anderem bei Prof. Albrecht Roser.
Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Mechanikerin für Kunststoff und Kautschuk begann sie im Jahr 2000 an der Schauspielschule „ Ernst-Busch“ in Berlin mit dem Studium des Figurentheaters. Seit 2002 studierte sie an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Stuttgart. Ihr Diplom machte sie im Oktober 2004. Während des Studiums assistierte sie 2003 Prof. Albrecht Roser bei der „Internationalen Sommerakademie“ in Connecticut USA und im Februar 2004, sowie im März/ April 2005 bei seiner Internationalen Masterclass in Stuttgart. Außerdem unterrichtet sie Varietékünstler und an Schulen im Bereich Schauspiel und Improvisation.
Seit 2005 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Alice Therese Böhm ist seit Juni 2006 als Dozentin bei der „O’Neill Puppetry Conference“ in Connecticut, USA, tätig. Im Januar 2007 reiste sie als Dozentin des „Artlink2007“-Workshops im Auftrag dem Goethe Institut nach Sri Lanka.
Bereits vor dem Studium hat Alice Therese Böhm mit eigenen Marionetten das Soloprogramm „Episoden“ einstudiert und war damit 1999 unter anderem als erste Marionettenspielerin im Friedrichsbau-Varieté Stuttgart im Rahmen des Programms Best of ShowstArt engagiert. 2003/2004 inszenierte und spielte sie für das Orchester der Stuttgarter Musikfreunde Peter Iljitsch Tschaikowskys „Nussknacker“ und „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Moussorgsky.
Alice Therese Böhm war als Puppenspielerin in den Inszenierungen: „Das Stuttgarter Hutzelmännlein und die Historie der schönen Lau“(2003/ 2004) und „Alice im Wunderland“(2004/ 2005) am Staatstheater Stuttgart engagiert. Im März 2004 feierte ihr Stück "3 Hieroglyphen - 1 Solo für 2'' (Regie: Michael Vogel) Premiere, im Oktober ihre Diplominszenierung „Muschelkalk - die Liebe des Joachim Ringelnatz“ (Regie: Stephanie Rinke). Am 31. August 2005 zeigte sie zum ersten Mal ihre Inszenierung „ Der Mützendieb im Elfenland“. Im November 2007 hatte das Programm „baillando el amor“ mit dem Tangoensemble „faltatango“ Premiere.


Die Figurenspieler

Die fünf Spieler studieren gemeinsam im Studiengang Figurentheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dieser Studiengang zeichnet sich aus durch die Kopplung von darstellender und bildender Kunst und ist damit in Deutschland einzigartig.
Die Spieler, die ursprünglich aus ganz Deutschland kommen, verbindet die Suche nach unterschiedlichen Ausdrucksformen in Objekten, Materialien und Figuren.
Die (über-)lebensgroßen Figuren dieser Inszenierung haben die Spieler in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Alice Therese Böhm entwickelt, gebaut und belebt. Bei dieser Inszenierung entsteht, inspiriert durch Tschaikowskys Musik, ein szenisches Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Figurenarten und Materialien.

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